«45x farbig» und noch viel mehr

Die SGBK Bern/Romandie ist bunt im Schlösschen Vorder-Bleichenberg in Biberist präsent. Hier gehts zur Vernissagerede am 10. März 2019 im Schlösschen Vorder-Bleichenberg in Biberist.

Blick in die Ausstellung der SGBK Bern/Romandie 2019 im Schlösschen Vorder-Bleichenberg in Biberist. (Foto: Eva Buhrfeind)
Blick in die Ausstellung der SGBK Bern/Romandie 2019 im Schlösschen Vorder-Bleichenberg in Biberist. (Foto: Eva Buhrfeind)

 

Stijn Cole im Haus der Kunst St. Josef in Solothurn

Das Haus der Kunst St. Josef in Solothurn zeigt Arbeiten des belgischen Künstlers Stijn Cole, der seine Landschaftsmalerei und seine fotografischen Arbeiten im Kontext der Zeit versteht und diesen Kontext konzeptuell umsetzt. Ausführlicher Text auf buhrfeind.ch

Triptychon von Stijn Cole 2019 im Haus der Kunst St. Josef in Solothurn. (Foto: Eva Buhrfeind)
Triptychon von Stijn Cole 2019 im Haus der Kunst St. Josef in Solothurn. (Foto: Eva Buhrfeind)

Helga Schuhr in Artesol Solothurn

Helga Schuhrs künstlerischen Weg und Intentionen zu beschreiben, ist ein langer Weg und – um es mit Theodor Fontane zu sagen – ein weites Feld. In Heilbronn, der Partnerstadt Solothurns geboren, absolvierte sie die Akademie der Künste in Newport, England. Bereits 1965 liess sich Helga Schuhr in der Schweiz, in Chez-le-Bart, Neuchâtel, nieder, 10 Jahre lang hatte sie zudem – neben der Schweiz – ein Atelier in New York. Nun also zeigt sie bis 9. Februar 2019 ihre Arbeiten in der Galerie Artesol Solothurn. Mehr…

Blick in die Ausstellung von Helga Schuhr vom 19.1. – 9. Februar 2019 in der Galerie Artesol Solothurn.
Blick in die Ausstellung von Helga Schuhr vom 19.1. – 9. Februar 2019 in der Galerie Artesol Solothurn.

Auf Sinnsuche: Solothurner Filmtage 2019

165 Schweizer Filme sind an den 54. Solothurner Filmtagen vom 24. bis 31. Januar 2019 zu sehen. Auffallend viele Filme befassen sich mit Glaube oder Spiritualität.

Musste man noch vor einem Jahr «Bruegel Suite» gesehen haben, stehen 2019 Filme, die sich mit Glaube und Spiritualität beschäftigen, im Zentrum. Unter anderen Stefan Haupts Historiendrama «Zwingli» über den berühmten Zürcher Reformator. In der Hauptrolle ist Max Simonischeck zu sehen, weitere Figuren werden von Anatole Taubman, Stefan Kurt oder Rachel Braunschweig gespielt.

Zwingli, insbesondere dessen Bibelübersetzung, wurde früher schon in Solothurner thematisiert – im Rahmen des 25-Jahr-Jubiläums der Solothurner Literaturtage.

An den 54. Solothurner Filmtagen vom 24. bis 31. Januar 2019 sind auch die Geschlechter-Identität, Trans-Gender, Identitätssuche sowie Nachhaltigkeit Themen. Und selbstverstädlich die Schulvorführungen, die seit über 25 Jahren zum festen Angebot der Solothurner Filmtage gehören. Gemäss Medienmitteilung führt das filmpädagogische Angebot der Solothurner Filmtage Schülerinnen und Schüler in den Schweizer Film ein und bringt ihnen diesen altersgerecht näher. In Solothurn, Olten und Grenchen werden während der 54. Festivalausgabe gegen 25 Spezialvorführungen organisiert, die sich an Klassen der Primar-, Mittel- und Oberstufe und insbesondere an Berufsschulen und Gymnasien richten.
Die massgeschneiderten Programme werden von den Solothurner Filmtagen in Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen erarbeitet. Die Genres und Themen sind auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen zugeschnitten und richten sich im Speziellen an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 6 und 20 Jahren. Für die kommenden Spezialvorführungen stehen zwanzig kurze und lange Schweizer Filme aus dem Programm der 54. Solothurner Filmtage zur Auswahl. Das Angebot für Schulen bietet zudem Impulse für die filmpädagogische Arbeit im Klassenzimmer und direkte Begegnungen mit den Filmschaffenden, um das Gesehene zu diskutieren.

Peter Jeker in der Galerie Rössli Balsthal

Zum ersten Mal als Künstler zeigt Peter Jeker 2018 in der Galerie Rössli in Balsthal eine Auswahl zeichnerischer Impressionen. «Sehen ist zeichnen», sagt Jeker und zeigt unter anderem seine Sichten und Ansichten von Schluchten, Wildbächen, Bachbetten und Werkzeugen.

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Peter Jeker 2018 in der Galerie Rössli Balsthal. (Foto: Eva Buhrfeind)
Peter Jeker 2018 in der Galerie Rössli Balsthal. (Foto: Eva Buhrfeind)

Vier Kunstschaffende in Biberist

Vier Kunstschaffende zeigen ihre Bilderwelten im Schlösschen Vorder-Bleichenberg, Biberist: Monika Teal, Petra Bürgisser, Alfred Trinkler und Beat Julius Müller. Es gibt zu entdecken, wiedererkennen, schmunzeln und zu erforschen.

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Beat Julius Müller, Monika Teal, Petra Bürgisser und Alfred Trinkler 2018 im Schlösschen Vorder-Bleichenberg, Biberist. (Foto: Eva Buhrfeind)
Beat Julius Müller, Monika Teal, Petra Bürgisser und Alfred Trinkler 2018 im Schlösschen Vorder-Bleichenberg, Biberist. (Foto: Eva Buhrfeind)

Grenchen macht einmal mehr Druck

Seit 1958 präsentiert die Triennale Grenchen internationale Druckgrafik in der Schweiz. Die grösste Ausstellung für originale Druckgrafik öffnet ihre Tore vom 7. — 23. September 2018 in Grenchen. Seit 60 Jahren werden die unterschiedlichsten Druckarten von internationalen Künstlern in Grenchen gezeigt.

21. Triennale Grenchen an der Sportstrasse in Grenchen
21. Triennale Grenchen an der Sportstrasse in Grenchen

Nun denn, Druckverfahren, die es seit Gutenberg gibt, begegnet man auch an der diesjährigen Grenchner Triennale, aber eben auch neueren Techniken wie verschiedenen Ätzverfahren auf unterschiedlichsten Materialien, Heliogravüren, Digitaldrucken.
Eine Bekannte mit italienischer Muttersprache hat sich schon immer gewundert, weshalb im Deutschen der Plural von Druck Drucke und nicht Drücke heisst – analog zu Stock – Stöcke.
Druck-Stock, Drücke-Stock, Stock-Drücke … wie auch immer. Drücke übrigens gibts an der 21. Triennale Grenchen allemal: Drücke auf den Auslöser, nämlich den des Smartphones zwecks Selfie, das gar nicht mehr gedruckt wird. Eine Art von Druck hingegen sind auch Tattoos, Kalligrafien oder dreidimensionale Lenticular-Drucke.
Eine Art Druckerzeugnis im übrigen ist auch der bebilderte Ausstellungs-Katalog der 21. Grenchner Triennale. Wobei man sich schon fragen kann, ob man dem Druck-Erzeugnis auch ein Drucker-Zeugnis ausstellen darf. Man darf.
Für den mehrdeutigen Begriff Druckerzeugnis im übrigen gibt es im bildnerischen Bereich selbstverständlich auch Entsprechungen: Erinnert sei an semantisch ambivalente Bilder, Vexierbilder als optische Täuschungen, zum Beispiel My Wife and My Mother-In-Law des Cartoonisten William Ely Hill (1887–1962). Das Bild erschien 1915 im US-amerikanischen Satiremagazin Puck. Womöglich hat Hill das Motiv abgekupfert. Die älteste bekannte Darstellung der Junge-Frau-Alte-Frau-Kippfigur befindet sich auf einer deutschen Postkarte aus dem Jahr 1888.

Adelheid Hanselmann in der Galerie Rössli Balsthal

Wie bereits in der Ausstellung «Tag X im Leben der Maria Ludovika von Roll» im Schlösschen Vorder-Bleichenberg Biberist im Jahr 2017 zeigt sich die im Domleschg lebende Künstlerin Adelheid Hanselmann als eine aufmerksame Beobachterin ihrer Lebensorte und -welten. Mit Bedacht und Phantasie verknüpft, stickt und inszeniert Adelheid Hanselmann in den neuen Arbeiten in der Galerie Rössli in Balsthal ihre Wahrnehmungen und ihre Beziehungen zum Ursprung der Natur, den sie im ländlich intakten Domleschg alltäglich miterlebt. Vertraut ist das Feinstimmige und die Magie in diesen poetischen Wandarbeiten mit den vielschichtigen Bildformeln und -ebenen aus zeichnerisch gestickten, zeichenhaften und Naturelementen wie Lavendel aus dem eigenen Garten, Schafschur, Tierknöchelchen, eigene Haare, Federn, Holz, auch pergamentartige tierische Darmhaut.

Werke von Adelheid Hanselmann in der Galerie Rössli Balsthal. (Foto: Eva Buhrfeind)
Werke von Adelheid Hanselmann in der Galerie Rössli Balsthal. (Foto: Eva Buhrfeind)